Airbus-Absturz an der Börse
Die gestrige Mitteilung, die Auslieferung der A380 werde sich auf Grund von Engpässen "die bei der Definition, Herstellung und Installation elektrischer Systeme und Kabelbäume entstanden sind" um sechs, sieben Monate verzögern, sorgte heute an der Börse für einen dramatischen Absturz der Aktien des Mutterkonzerns EADS, der zu 80 Prozent an Airbus beteiligt ist. Die Papiere des Luft- und Raumfahrtkonzerns fielen nach einer Handelsunterbrechung an der Vierländerbörse Euronext in Paris um mehr als 30 Prozent. In London geriet auch die Aktie des britischen Rüstungskonzerns BAE Systems unter Druck, der die restlichen Anteile hält. BAE-Papiere büßten am Vormittag bis zu 5,6 Prozent ein. Die Briten verhandeln bereits mit EADS über einen Verkauf ihres 20-Prozent-Pakets an Airbus.
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