Familie Mohn will Börsengang verhindern
Der Medienkonzern Bertelsmann steht erneut im Mittelpunkt öffentlichen Interesses. Der belgische Investor Albert Frère und seine Holding Groupe Bruxelles Lambert (GBL) wollen am 22. Mai auf der Gesellschafterversammlung offiziell den Börsengang mit ihrem 25,1-Prozent-Anteil bekanntgeben. Dieser Börsengang soll aber unter allen Umständen verhindert werden. Die Eigentümerfamilie Mohn fürchtet durch die Vorgaben renditeorientierter Aktionäre an Einfluss auf den Konzern zu verlieren.
Vereinbarungsgemäß muß die Familie Mohn den Börsengang akzeptieren, kann aber vor diesem Schritt die Anteile zurückkaufen. Das kann allerdings teurer als geplant werden, denn die Mohns haben mit GBL nur ein Erstverhandlungsrecht vereinbart und es kursieren bereits Gerüchte, dass ein weiterer Interessent schon mehr geboten habe.
Um den Rückkauf der GBL-Anteile zu finanzieren wird der Ausstieg aus dem Musikgeschäft erwogen. Ein komplett schuldenfinanzierter Rückkauf kommt für das Bertelsmann-Management nicht in Frage. Der strittigste Punkt ist aber die unterschiedliche Bewertung des Konzerns. GBL setzt den Wert zwischen 18,7 und 20 Milliarden Euro an, die Familie Mohn geht von rund 12 Milliarden Euro aus.
http://www.ftd.de
Vereinbarungsgemäß muß die Familie Mohn den Börsengang akzeptieren, kann aber vor diesem Schritt die Anteile zurückkaufen. Das kann allerdings teurer als geplant werden, denn die Mohns haben mit GBL nur ein Erstverhandlungsrecht vereinbart und es kursieren bereits Gerüchte, dass ein weiterer Interessent schon mehr geboten habe.
Um den Rückkauf der GBL-Anteile zu finanzieren wird der Ausstieg aus dem Musikgeschäft erwogen. Ein komplett schuldenfinanzierter Rückkauf kommt für das Bertelsmann-Management nicht in Frage. Der strittigste Punkt ist aber die unterschiedliche Bewertung des Konzerns. GBL setzt den Wert zwischen 18,7 und 20 Milliarden Euro an, die Familie Mohn geht von rund 12 Milliarden Euro aus.
http://www.ftd.de
0 Comments:
Kommentar veröffentlichen
<< Home