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Dienstag, August 15, 2006

Deutsche Bahn AG auf Erfolgskurs

Auch im ersten Halbjahr 2006 konnte die Deutsche Bahn AG erneut ihren Umsatz und Gewinn steigern und so an die guten Ergebnisse von 2005 anknüpfen. Es ist eine Umsatzsteigerung um 19 Prozent auf 14,5 Milliarden Euro zu verzeichnen. Die Zahl der Reisenden im Fern-, Regional- und Nahverkehr ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 864 auf 909 Millionen gestiegen, das ergibt ein Plus von 5,2 Prozent. Sonderangebote beim Kartenverkauf und die Fußball-WM sorgten darüber hinaus für steigende Benutzerzahlen. Ebenfalls einen Boom bei der Halbjahresbilanz 2006 gab es im Schienengüterverkehr. Die Verkehrsleistung stieg um 11,3 Prozent und erfuhr eine Leistungssteigerung von 43,15 auf 48,03 Milliarden Tonnenkilometer. Der bis dahin defizitäre Güterverkehr auf der Schiene kam somit seit langem wieder in die Gewinnzone. Die Einführung der Lkw-Maut, die hohe Dieselpreise, und ein Sanierungsprogramm der DB AG haben dabei sicher geholfen. Hartmut Mehdorn präsentierte dieses hervorragende Ergebnis persönlich, das Vorsteuerergebnis (Ebit) sei mit 936 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Somit kann man für das Gesamtjahr ein Ergebnis von 1,9 Milliarden statt der geplanten 1,6 Milliarden Euro erwarten. Das Ziel, der Börsengang der Bahn im Jahr 2008, bleibt bestehen.

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Donnerstag, August 10, 2006

Telekom-Aktie im Sturzflug

Die Deutsche Telekom, Europas größter Telekommunikationskonzern, hat gravierende Probleme, ihre Aktie fällt und ein Halt ist kaum in Sicht. Man hat im Managemat den Wettbewerb auf dem Heimatmarkt wohl kräftig unterschätzt und so mußten die Prognosen für 2006 und 2007 deutlich gesenkt werden. Die Umsatzerwartung von bis zu 62,7 Milliarden Euro für das Jahr 2006 wurde auf 61,5 Milliarden Euro zurückgesetzt, also um über eine Milliarde! Der Hintergrund ist ein drastischer Gewinneinbruch im zweiten Quartal in allen Geschäftsbereichen. Jetzt will das Unternehmen sparen und mit Preissenkungen dem härteren Wettbewerbsdruck begegnen. Überzeugen konnte das heute niemanden. Die T-Aktie befindet sich im Sturzflug. Das Papier verlor zeitweise bis zu zehn Prozent, obwohl der Konzern den Rückkauf von 62 Millionen eigener Aktien ankündigte. Im April stand die Aktie bei 14,50 Euro, heute bei knapp über elf Euro.

Mehr Informationen:
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Mittwoch, August 09, 2006

Schlechter Börsenstart für Infineon-Tochter Qimonda

Die Speicherchip-Tochter Qimonda bringt mit ihrem Börsengang dem Infineon-Konzern viel weniger Geld ein als geplant. Für nur 13,00 US-Dollar ist ein Anteil schon an der Börse zu haben und damit deutlich billiger als zunächst vorgesehen. Ursprünglich war man von einer Preisspanne von 16 bis 18 Dollar ausgegangen. Die Händler sahen sich bis jetzt mit einer einer schleppenden Nachfrage konfrontiert. Das Emmissionsvolumen betrage inzwischen nur noch 546 Millionen Dollar, teilte Infineon in der Nacht zum Mittwoch mit. Ursprünglich wollte Infineon ein Emissionsvolumen von 1 bis 1,1 Milliarden Dollar erzielen. Platziert werden an der New Yorker Börse 42 Millionen Aktienzertifikate (ADS) statt der bislang geplanten 63 Millionen Stück.

Mehr zum Thema:
http://www.handelsblatt.com/

Montag, August 07, 2006

Weniger Risiko mit Mischfonds

Kurseinbrüche an den Aktienmärkten im Frühsommer haben auch viele Privatanleger getroffen. Fondssparer sollten sich auf diese neue Situation einstellen. Eine Möglichkeit, die Risiken zu vermindern, ist die Investition in Mischfonds. Der gemischte Fonds ist eine Mischung und aus Aktien- und Rentenfonds. Hierbei ist es in besonderem Maße wichtig die Vertragsbedingungen genaustens zu studieren. Denn es gibt eine ganze Reihe Mischfonds, die in ihren Anlagemöglichkeiten stark eingeschränkt sind. Fonds, die einen großen Spielraum in der Aufteilung ihres Fondsvermögens besitzen, ermöglichen auf Dauer das Ausnutzen von Sonderbewegungen an Aktien- oder Rentenmarkt. So wird es möglich, Erträge mitzunehmen und Verluste zu vermeiden. Dieses hängt allerdings in besonderem Maße vom Geschick des jeweiligen Fondsmanagers ab.
Für die Anleger gibt es leider wenig Entscheidungshilfen, denn Mischfonds sind kaum vergleichbar. Sie müssen eine Grundsatzentscheidung treffen und festlegen, wie hoch das Risiko sein soll. Und das dürfte vom persönlichen Risikoprofil abhängen.

Mehr:
http://www.ftd.de/

Donnerstag, August 03, 2006

EZB erhöht Leitzins auf drei Prozent

Aus Sorge vor wachsender Inflation verschärft die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Tempo bei den Zinserhöhungen: Wie bereits allseits erwartet hat sie heute den Leitzins im Euro-Raum zum vierten Mal seit Dezember angehoben. Der wichtigste Zins für die Versorgung der Kreditwirtschaft steigt damit von 2,75 auf 3,00 Prozent.
Die letzte Zinserhöhung der EZB liegt erst acht Wochen zurück. Zuvor hatten die Währungshüter den Leitzins drei Mal jeweils im Vierteljahresrhythmus angehoben. Die Frage ist nun, ob die EZB im Zwei-Monats-Rhythmus fortfährt, bis die Zinsen ein Niveau erreicht haben, bei dem die EZB die Inflationsgefahren für gebannt hält. Die meisten Experten rechnen noch mit zwei weiteren Anhebungen im Oktober und Dezember bis auf 3,50 Prozent.
Beim Leitzins handelt es sich um den Satz, zu dem sich die Banken in der Eurozone Geld von der EZB leihen. Höhere Zinsen können auch als Konjunkturbremse wirken, weil sie Investitionen für Unternehmen verteuern. Für Verbraucher bringen Zinsanhebungen eine Verteuerung von Darlehen aber auch mehr Zinsen für manche Spareinlagen, das allerdings meist mit Verzögerung.

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Dienstag, August 01, 2006

Rückblick: Die Themen im Juni/Juli

Grandioser Börsenstart der Bank of China
Megabörse durch Megafusion
Dax für ausländische Unternehmen geöffnet
Infineon bringt Speicherchip-Tochter an die Börse
Airbus-Absturz an der Börse
Slovenien wird Euroland
Russland zahlt Auslandsschulden zurück
Der Siemens-Nokia-Milliardendeal
Deutsche Börse gibt nicht auf
Deutsche Bank kauft Berliner Bank
Berg- und Talfahrt ins Plus
Wal-Mart gibt auf
Dax im Höhenflug
Aufwärtstrend beim Dax gestoppt

Montag, Juli 31, 2006

Aufwärtstrend beim Dax gestoppt

Knapp vier Prozent hatte der Frankfurter Aktienleitindex Dax in der vorigen Woche zugelegt. Wer glaubte, dass sich das in dieser Woche nahtlos fortsetzen lässt, wurde heute schnell eines Besseren belehrt. Trotz positiver Vorgaben aus Übersee (der US-Leitindex Dow Jones hatte am Freitag fester geschlossen, auch die Börse in Tokio schloss am Montag mit Gewinnen) pendelte der Dax im frühen Handel um seinen Freitagschluss mit leichter Abwärtstendenz. Bis zum Nachmittag hatte er dann aber schon ein halbes Prozent eingebüßt und stand mit 5675 Punkten im Minus.
Diese leichte Abwärtsbewegung trifft allerdings nicht nur den deutschen Leitindex. Der europäische Stoxx 50 verlor ebenfalls 0,5 Prozent und die Leitindizes in Paris und London gaben um 0,4 Prozent und um 0,6 Prozent nach.

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Samstag, Juli 29, 2006

Dax im Höhenflug

Zum Wochenende haben die Börsen-Kurse noch einmal angezogen, der Dax kletterte sogar auf über 5700 Punkte. Am Freitag tendierte der deutsche Aktienmarkt zunächst leicht zum Minus, bis er in der letzten Stunde doch noch richtig Fahrt aufnahm. Die Nachricht vom schwachen US-Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal dämpfte die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank im August, was den Dow Jones zur Eröffnung kräftig zulegen ließ. Davon profitierte der Dax, der in kürzester Zeit deutlich nach oben schoss. Er schaffte schließlich ein Plus von 0,82 Prozent auf 5705,42 Punkte, nachdem er am Vortag 1,4 Prozent zugewonnen hatte.
Auch der Kurs des Euro ist am Freitag nach der Veröffentlichung der US-Konjunkturdaten gestiegen. Die Gemeinschaftswährung kostete am Nachmittag 1,2742 US-Dollar. Ein Dollar war damit 0,7842 Euro wert.

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http://www.welt.de/

Freitag, Juli 28, 2006

Wal-Mart gibt auf

Vor acht Jahren hatte Wal-Mart mit seinem aggressiven Start auf dem deutschen Markt die hiesigen Einzelhändler aufgeschreckt. Heute nun warf der US-Konzern aus Arkansas wegen anhaltender Erfolglosigkeit das Handtuch. Die 85 Filialen werden an den deutschen Branchenführer Metro verkauft. Der Düsseldorfer Konzern will mit ihnen das Netz seiner Real-SB-Warenhäuser stärken. "Durch die Akquisition runden wir unser Standortportfolio ab und erhöhen unsere Schlagkraft auf dem deutschen Markt", sagte der Metro-Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Körber. Über den Kaufpreis und die finanziellen Details wurde zwischen beiden Konzernen Stillschweigen vereinbart.
Metro rechnet mit einem positiven Effekt im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, Wal-Mart dagegen erwartet aus dem Verkauf einen Verlust von einer Milliarde Dollar.
Die Metro-Aktie gewann nach der Übernahme-Ankündigung an der Frankfurter Börse 3,7 Prozent auf 45,42 Euro und lag heute an der Spitze der DAX-Unternehmen.
Unklar bleibt allerdings vorerst die Auswirkung der Übernahme auf die Mitarbeiter. Handelsexperten schließen eine Gefährdung von Arbeitsplätzen nicht aus.

Weitere Informationen:
http://www.ftd.de/

Freitag, Juni 23, 2006

Berg- und Talfahrt ins Plus

Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag nach einem beherzten Auf und Ab mit einem leichten Plus geschlossen. Die späte Erholung in Japan (der Nikkei hatte sich von seinen Anfangsverlusten erholt und fast noch den Sprung in die Gewinnzone geschafft) sorgte für einen guten Start in den Tag. Auch die schlechten Vorgaben aus den USA wurden am Ende gut weggesteckt. Der Dax schloss mit positiver Tendenz nahezu unverändert (-0,07 Prozent) bei 5529,74 Punkten . Der europäische Stoxx 50 gewann 0,2 Prozent auf 3306,57 Zähler. Auch der Londoner FTSE 100 und der französische CAC 40 konnten leichte Zugewinne verbuchen.
Größter Kursgewinner im Dax waren die Aktien von ThyssenKrupp, die 2,79 Prozent zulegten. Zu den größten Verlierern gehörte neben MAN (-1,85 Prozent) und Allianz (-1,13 Prozent) die Deutsche Börse mit -1,24 Prozent, die einen Teil ihrer Kursgewinne vom Vortag wieder einbüßte.

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Mittwoch, Juni 21, 2006

Deutsche Bank kauft Berliner Bank

Nach monatelangem Übernahmepoker hat nun die Deutsche Bank den Zuschlag erhalten. Für gut 680 Millionen Euro erwarb Deutschlands größtes Geldinstitut die Berliner Bank von der Bankgesellschaft Berlin. Im Bieterkampf ließ die Deutsche Bank damit Mitbewerber wie Citibank, Commerzbank, HypoVereinsbank und Mittelbrandenburgische Sparkasse deutlich hinter sich. Mit diesem Zukauf in Berlin nutzt der Branchenprimus eine der seltenen Chancen, seinen Marktanteil im extrem hart umkämpften deutschen Markt zu steigern. Allerdings müssen die Aufsichts- und Kartellbehörden dem Kauf noch zustimmen.
Der Vorstandschef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hat den Kauf der Berliner Bank als deutliches Signal für einen erfolgreichen Wachstumskurs im Privatkundengeschäft bezeichnet. "Dabei ist es wichtig, dass wir hier in Deutschland - und insbesondere in der Hauptstadt Berlin - investieren und wachsen", erklärte er heute in Berlin.
Der Hintergrund des Verkaufs ist, dass die Bankgesellschaft Berlin auf Druck der EU die Berliner Bank verkaufen musste, nachdem das Land Berlin den Mutterkonzern 2001 mit milliardenschweren Beihilfen vor dem Zusammenbruch gerettet hatte. Bis Ende 2007 muss sich das Land Berlin in einem weiteren Schritt von seinem 81-prozentigen Anteil an der Bankgesellschaft trennen.

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Dienstag, Juni 20, 2006

Deutsche Börse gibt nicht auf

Anfang Juni schien der Fusionspoker perfekt. Die Fünf-Länder-Börse Euronext entschied sich für eine Vereinigung mit der New Yorker NYSE. Der Große Verlierer war die Deutsche Börse. Gestern teilte der Frankfurter Börsenbetreiber mit, das Unternehmen habe seinen Vorschlag für einen Zusammenschluss mit Euronext modifiziert. Bei gleichbleibenden finanziellen Konditionen (die Deutsche Börse hatte 8,6 Mrd. Euro geboten, die NYSE knapp 8 Mrd. Euro) macht die Deutsche Börse weitere Zugeständnisse im Übernahmekampf und rückt von Frankfurt als Zentrale des fusionierten Börsenkonzerns ab. Weiterhin sollen sich Aufsichtsrat und Vorstand aus einer gleichen Anzahl von Vertretern von Euronext und Deutscher Börse zusammensetzen. Im Falle eines Zusammenschlusses würde die Deutsche Börse den Vorstandschef stellen, die Euronext den Aufsichtsratsvorsitzenden. Für eine Fusion ist man in Frankfurt sogar bereit, das erfolgreiche Xetra-Handelssystem zu opfern. Das neue Unternehmen soll das Aktienhandelssystem der Euronext (NSC) und das Terminhandelssystem der Deutschen Börse (Eurex) übernehmen.
Die weitreichenden Zugeständnisse haben zurzeit noch keinen nennenswerten Einfluss auf den Aktienkurs des Frankfurter Börsenbetriebers. Er schwankte am Vormittag um den Vortagesschluss von 100,52 Euro.

Mehr Informationen:
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Montag, Juni 19, 2006

Der Siemens-Nokia-Milliardendeal

Seit Jahren kämpfen sowohl Nokia als auch Siemens beim Netzwerkgeschäft gegen günstig produzierende asiatische Wettbewerber. Die Krise im Kommunikations-Bereich von Siemens war nicht zu übersehen. Künftig betreibt der Konzern das Netzwerkgeschäft mit Konkurrent Nokia zusammen. "Nokia Siemens Networks" heißt das dafür gegründete Gemeinschaftsunternehmen, an dem sich beide Konzerne mit je 50 Prozent beteiligen. Das Joint Venture umfasst Unternehmenswerte von rund 25 Milliarden Euro und hat bezogen auf das Jahr 2005 einen Umsatz von rund 16 Milliarden Euro. Allerdings ist damit zu rechnen, dass in den nächsten vier Jahren 10 bis 15 Prozent der jetzt 60.000 Stellen abgebaut werden.
Die Börse reagierte prompt auf den Deal: Die Siemens-Aktie stieg um 8,45 Prozent auf 68,12 Euro und die Nokia-Aktie um 4,34 Prozent auf 16,35 Euro. Der Dax kletterte bis zum Mittag um 1,9 Prozent auf 5476 Punkte, wobei allein 46 der 100 Plus-Punkte auf das Konto von Siemens gingen.

Mehr Informationen zum Thema: http://www.ftd.de/

Sonntag, Juni 18, 2006

Russland zahlt Auslandsschulden zurück

Erste Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums verhießen eine Geldquelle, die Deutschland auf einen Schlag Milliarden bescheren soll. Dann wurde die Meldung relativiert. Die Gespräche seien noch nicht beendet, so ein Ministeriumssprecher. Nun steht es fest: Russland wird seine gesamten Auslandsschulden in Gesamthöhe von 22 Milliarden Dollar vorzeitig und vollständig zurückzahlen. Möglich machen das die sprudelnden Einnahmen aus den boomenden Öl- und Gasgeschäften.
Russland hatte lange mit dem Pariser Club der 19 westlichen Geberländer darüber verhandelt. Deutschland als größter Gläubiger erhält damit 7,7 Milliarden Euro, die es an Russland geliehen hat, mit einem Zuschlag von 700 Millionen Euro zurück. Wann das Geld fließt ist allerdings noch offen. Neben Deutschland sind Russlands größte Gläubiger Italien, die USA und Frankreich.

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Freitag, Juni 16, 2006

Slovenien wird Euroland


Am 1. Januar 2007 wird Slowenien als erster der zehn neuen EU-Staaten den Euro einführen. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union stimmten heute in Brüssel dem Vorschlag von EU-Kommission und Europäischer Zentralbank zu. Die endgültige Entscheidung treffen die EU-Finanzminister im Juli, die dann auch den Wechselkurs für den Umtausch des Tolar in den Euro festsetzen. Slowenien wird dann das dreizehnte Land der Euro-Zone sein.
Die strengen Aufnahmekriterien wurden dagegen Litauen zum Verhängnis. Wegen überhöhter Inflation wurde der Antrag Litauens auf Beitritt zur Euro-Zone abgelehnt. Die Beurteilung Litauens gilt als Musterfall auch für andere neue EU-Staaten. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass sechs der neuen EU-Staaten aus Osteuropa Litauens Kritik an der strikten Anwendung des Inflationskriteriums unterstützt haben.

Mehr zum Thema:
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Mittwoch, Juni 14, 2006

Airbus-Absturz an der Börse

Die gestrige Mitteilung, die Auslieferung der A380 werde sich auf Grund von Engpässen "die bei der Definition, Herstellung und Installation elektrischer Systeme und Kabelbäume entstanden sind" um sechs, sieben Monate verzögern, sorgte heute an der Börse für einen dramatischen Absturz der Aktien des Mutterkonzerns EADS, der zu 80 Prozent an Airbus beteiligt ist. Die Papiere des Luft- und Raumfahrtkonzerns fielen nach einer Handelsunterbrechung an der Vierländerbörse Euronext in Paris um mehr als 30 Prozent. In London geriet auch die Aktie des britischen Rüstungskonzerns BAE Systems unter Druck, der die restlichen Anteile hält. BAE-Papiere büßten am Vormittag bis zu 5,6 Prozent ein. Die Briten verhandeln bereits mit EADS über einen Verkauf ihres 20-Prozent-Pakets an Airbus.

Mehr Informationen:
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Montag, Juni 12, 2006

Infineon bringt Speicherchip-Tochter an die Börse

Infineon bereitet den Börsengang der Speicherchip-Tochter Qimonda vor. Mit einem Umsatzvolumen von 2,8 Milliarden Euro trägt Qimonda immerhin rund 40 Prozent des Infineon-Konzernumsatzes.
Im zweiten Halbjahr soll Qimonda an die New York Stock Exchange (NYSE) gebracht werden. Dafür könnte bis Mitte Juli die erforderliche Genehmigung des Verkaufsprospekts durch die amerikanische Börsenaufsicht SEC vorliegen. Das Interesse an Qimonda soll bei institutionellen Investoren vor allem in den USA und Asien geweckt werden.
Es gebe aber noch keinen definitiven Zeitpunkt für den Börsengang, mehr Stellungnahme war von Infineon nicht zu bekommen.
Die Anleger an der Börse reagieren trotzdem verhalten. Kurz nach Handelsbeginn am Montag notierte die Infineon-Aktie unverändert bei 7,56 Euro.
In jüngster Zeit verbuchten Halbleiteraktien massive Kursverluste. Als Brachenbarometer gilt der Philadelphia Semiconductor Index, er verlor seit dem Jahreshöchststand im Januar mehr als 20 Prozent.

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Mittwoch, Juni 07, 2006

Dax für ausländische Unternehmen geöffnet

Seit 1988 berechnet die Deutsche Börse den Dax. Das weltweit bekannte deutsche Börsenbarometer hat seitdem viele Höhen und Tiefen erlebt. Auf dem Höhepunkt des Börsenbooms erreichte er im März 2000 sein Allzeithoch mit 8136,16 Punkten. Nach dem gestrigen Fall gewann er heute 0,5 Prozent und steht nun aktuell bei 5531 Zählern.
Heute teilte die Deutsche Börse mit, den Dax ab Oktober auch für Aktien ausländischer Unternehmen zu öffnen. Bedingung für die Aufnahme ist, dass zumindest ein Teil der Geschäftsführung oder Verwaltung des betreffenden Unternehmens seinen Sitz in Deutschland hat, oder es wird wenigstens ein Drittel der Aktien an der Frankfurter Börse gehandelt. Die beiden grundlegenden Aufnahmekriterien für den Dax, Börsenumsatz und Marktkapitalisierung, ändern sich nicht. Die neuen Regeln gelten auch für MDax, TecDax und SDax.

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http://de.today.reuters.com/

Samstag, Juni 03, 2006

Megabörse durch Megafusion

Durch den Zusammenschluss der New Yorker Börse (NYSE) und der europäischen Vierländerbörse Euronext entsteht der mit Abstand größte Finanzmarktbetreiber der Welt und das erste transatlantische Bündnis in der Branche. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung in New York mit. Rund zehn Milliarden US-Dollar (7,8 Milliarden Euro) ließ sich die NYSE Group den Deal kosten und hat damit die Deutsche Börse, die bis zuletzt für einen europäischen Zusammenschluss gekämpft hatte, im Fusionspoker ausgestochen. Das fusionierte Unternehmen soll "NYSE Euronext" heißen, seine Firmenzentrale wird in New York sein und es wird internationale Sitze in Amsterdam und Paris haben. Chef wird der bisherige Chef der New Yorker Börse John Thain, der bisherige Euronext-Chef Jean-Francois Theodore sein Stellvertreter. Die Partnerschaft erfülle die Vision, einen wirklich globalen Marktplatz zu schaffen, so Thain am Freitag.

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Donnerstag, Juni 01, 2006

Grandioser Börsenstart der Bank of China

Der Börsengang der Bank of China in Hongkong verlief besser als erwartet. Gleich an ihrem ersten Handelstag haben die Aktien kräftig zugelegt. Die weltweit größte Aktienemission seit sechs Jahren brachte 9,73 Milliarden US-Dollar (rund 7,6 Milliarden Euro) ein. Die Aktie schloss heute mit einem Plus von 15,25 Prozent und widersetzte sich damit dem allgemeinen Trend. Die Hongkonger Börse schloss an diesem Handelstag klar im Minus.
Der positive Börsenstart gelang Chinas zweitgrößtem Kreditinstitut trotz zurückhaltender Erwartungen der Analysten. Es ist der größte Börsengang eines chinesischen Unternehmens überhaupt. Der Spitzenreiter war bisher die China Construction Bank, die 2005 für 9,2 Milliarden Dollar als erste der vier großen chinesischen Staatsbanken an den Aktienmarkt gegangen war.
Der Vorsitzende der Bank of China, Xiao Gang, sieht in dem Erfolg ein Zeichen des Vertrauens der internationalen Investoren in Chinas Wirtschaftsentwicklung.

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Rückblick: Die Themen im Mai

Familie Mohn will Börsengang verhindern
Deutsche Bank mit Rekordergebnis
Adidas im Fußballfieber
Fiat auf Erfolgskurs
Turbulenzen am Aktienmarkt
Börsengang der Bahn vor dem Aus?
Höhere Steuereinnahmen für Bund und Länder
Weltweite Kurseinbrüche
Bertelsmann und die unendliche Geschichte
Gigantischer Verlust bei Vodafone
Investmentbanker wird US-Finanzminister

Mittwoch, Mai 31, 2006

Investmentbanker wird US-Finanzminister

Der Chef der US-Investmentbank Goldman Sachs, Henry Paulson, soll John Snow als Finanzminister ablösen. US-Präsident George W. Bush stieß mit dieser Ankündigung selbst bei Abgeordneten der Demokraten auf Zustimmung, die den 60-jährigen Sohn deutscher Einwanderer als Idealbesetzung im Amt des Finanzministers bezeichneten. Mit Henry Paulson nominierte Bush einen Insider aus der Wirtschaft, der an der New Yorker Wall Street großes Ansehen genießt. Er verfüge über eine lebenslange Erfahrung in der Wirtschaft und habe "die Fähigkeit, Wirtschaftsfragen in einfachen Begriffen zu erklären", sagte Bush auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in Washington. Allerdings muss die Personalie noch vom Senat bestätigt werden.
Als erste Reaktion legte der Dollar schon nach den ersten Berichten über die Nominierung des Top-Managers leicht zu.

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Dienstag, Mai 30, 2006

Gigantischer Verlust bei Vodafone

Der weltgrößte Mobilfunkkonzern schrieb im vergangenen Geschäftsjahr, das bis Ende März lief, trotz einer Umsatzsteigerung von zehn Prozent auf 29,35 Milliarden britische Pfund tiefrote Zahlen. Der Fehlbetrag belaufe sich auf 17,23 Milliarden Pfund, teilte Vodafone heute in London mit. Umgerechnet bedeutet dies einen Verlust von 25,14 Milliarden Euro. Grund für diese gigantische Summe sind hohe Abschreibungen auf die Ausländstöchter. Besonders das deutsche Geschäft läuft für Vodafone außerordentlich schlecht. Mit 26.000 neuen Handynutzern im letzten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres ist Vodafone der am langsamsten wachsende Anbieter auf dem deutschen Markt, E-Plus gewann als Spitzenreiter im gleichen Zeitraum 700.000 neue Kunden.
Da die Handy-Märkte in Europa gesättigt sind, will Vodafone künftig neben dem Mobilfunk im Festnetzgeschäft expandieren. Deutschland komme dabei mit der Festnetztochter Arcor eine Vorreiterrolle im Konzern zu, sagte der Chef von Vodafone D2, Fritz Joussen.

Mehr Informationen:
http://www.handelsblatt.com/

Donnerstag, Mai 25, 2006

Bertelsmann und die unendliche Geschichte

Seit einem halben Jahr gab Europas größter Medienkonzern immer wieder Anlass für Spekulationen um seine Zukunft. Auch an dieser Stelle wurde mehrfach darüber berichtet, zuletzt am 2. Mai (Familie Mohn will Börsengang verhindern). Nun ist es also geschehen: Die Familie Mohn hat den Börsengang verhindert. Heute hat das Bertelsmann-Management offiziell verkündet, dass der 25,1-prozentige Anteil des belgischen Minderheitsaktionärs Groupe Bruxelles Lambert (GBL) für 4,5 Milliarden Euro zurückgekauft worden ist. Der belgische Investor Albert Frère und seine Holding wollten ihren Anteil jetzt an die Börse bringen, was wie gesagt unter allen Umständen verhindern werden sollte. Damit gehört der Konzern wieder vollständig der Familie Mohn und einer Stiftung. Familien-Sprecherin Liz Mohn und Vorstandschef Gunter Thielen begrüßten den Schritt: Er sichere die Unabhängigkeit und gebe Handlungsspielraum.
Die Milliardentransaktion soll zunächst über einen Kredit mehrerer Banken finanziert werden, der mit Erlösen aus dem laufenden Geschäft und dem geplanten Verkauf des Musikverlags BMG Music Publishing innerhalb der nächsten 18 Monate getilgt werden soll.

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Montag, Mai 22, 2006

Weltweite Kurseinbrüche

Europas Aktienmärkte sind nach schwachen Vorgaben aus Fernost mit starken Kursverlusten in die neue Handelswoche gestartet. Der Handel wird zur Zeit von Sorgen über die weitere Zinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve dominiert. Nicht nur die Leitindizes in London und Paris fielen um über zwei Prozent, auch der Frankfurter Leitindex Dax verlor 2,22 Prozent auf 5546 Punkte. Zwischenzeitlich war er sogar bis auf 5513 Zähler abgesackt. Ebenfalls eingebrochen ist der MDax, der um 5,61 Prozent oder 459 Punkte auf 7723 Zähler nachgab. Der TecDax fiel um 4,36 Prozent auf 628 Punkte.
In New York fiel der Dow-Jones-Index bis 17.45 Uhr (MESZ) um 0,6 Prozent auf 11.082 Punkte und der Nasdaq Composite verlor 1,2 Prozent auf 2167 Zähler.

Mehr Informationen:
http://www.ftd.de/

Sonntag, Mai 21, 2006

Höhere Steuereinnahmen für Bund und Länder

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer hat dem Bundesfinanzminister Peer Steinbrück massive Kritik aus vielen Lagern und Pfiffe und Buh-Rufe des SPD-Nachwuchses auf dem Juso-Bundeskongress in Saarbrücken eingebracht. So dürften ihm die nun vorgelegten positiven Zahlen recht hilfreich erscheinen. Im April sind die Steuereinnahmen von Bund und Ländern deutlich gestiegen, und zwar um 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Alleine dem Bund flossen im April 8,5 Prozent mehr Steuermittel zu als vor einem Jahr. Für den Zeitraum Januar bis April erhöhten sich die Steuereinnahmen des Bundes um 8,3 Prozent.
Besonders stark waren im vergangenen Monat die Steuern auf den Umsatz mit 13 Prozent gestiegen. Dass die Einfuhrumsatzsteuer zulegen würde war erwartet worden, jedoch der deutliche Anstieg der inländischen Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) um 9,8 Prozent habe überrascht, hieß es im Finanzministerium.
Allerdings sieht das Ministerium im Anstieg der Mehrwertsteuereinnahmen im April keinen Beleg für eine Erholung der Binnenkonjunktur. Der Anstieg sei durch die relativ schwache Vorjahreszahl bedingt.

http://de.today.reuters.com

Samstag, Mai 20, 2006

Börsengang der Bahn vor dem Aus?

Privatisierung der Bahn durch Börsengang, das war bisher die Maxime der Bundesregierung. Strittig war nur, ob dieser Schritt mit oder ohne Schienennetz erfolgen sollte. Offenbar wird jetzt ein anderes Modell diskutiert.
Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung erwägt die Regierung statt eines Börsenganges Teile des Unternehmens an Investoren zu verkaufen. Dabei greife sie auf Ratschläge von Investmentbanken zurück, die vor einem voreiligen Börsengang warnen, schreibt das Blatt. In dem Bericht heißt es, dass in einem der beteiligten Ministerien bewusst nicht von einem Börsengang, sondern von einer teilweisen Privatisierung gesprochen werde. Im Finanzministerium werde zudem darauf verwiesen, dass der Bund schon früher Unternehmen verkauft habe, ohne sie an der Börse zu platzieren.
Noch gebe es keine Verhandlungen mit möglichen Käufern, aber in den Koalitionsfraktionen fühlen Investoren schon mal vor: "Die geben sich im Bundestag die Klinke in die Hand", sagte der verkehrspolitische Sprecher der SPD, Uwe Beckmeyer.

Montag, Mai 15, 2006

Turbulenzen am Aktienmarkt

Ein kräftiger Kursrutsch am Vormittag ließ den Tag an der Börse trotz extrem hoher Umsätze recht dramatisch verlaufen. Der Dax fiel zeitweise unter 5800 Punkte und damit auf ein Niveau, das er zuletzt vor zwei Monaten hatte. Im Laufe des Tages erholte sich der Leitindex aber wieder leicht und schloss am Abend mit einem Minus von 1,00 Prozent bei 5857,03 Punkten. Verantwortlich für die abendliche Erholung war laut Händlermeinung ein etwas freundlicherer Start in den USA.
Ebenfalls auf Talfahrt begaben sich der MDax, der mit minus 2,79 Prozent auf 8601,06 Punkte fiel und der TecDax, der sogar 3,37 Prozent verlor und damit auf 703,46 Punkte absackte.

Weitere Zahlen:
http://www.ftd.de/boersen

Sonntag, Mai 14, 2006

Fiat auf Erfolgskurs

Dreistellige Millionenverluste prägten das Jahr 2005. Das erste Quartal 2006 brachte wieder schwarze Zahlen, es bescherte dem italienischen Autobauer einen Gewinn von 57 Millionen Euro. Die Grundlage des Erfolges ist ein Umsatzplus von satten 23 Prozent. Sergio Marchionne, erst seit zwei Jahren Firmenchef bei Fiat, bewies ein glückliches Händchen: konsequenter Schuldenabbau, Verkauf von Verlustbringern und Investitionen an den richtigen Stellen verschafften der in Verruf geratenen Autosparte neuen Glanz. Laut Marchionnes Prognose soll er Gewinn bis Ende des Jahres bei 200 Millionen Euro liegen, was der Fiat-Aktie einen enormen Schub verschaffen könnte.

http://www.ftd.de
http://www.capital.de

Dienstag, Mai 09, 2006

Adidas im Fußballfieber

Bei der Bilanzvorlage bescheinigte Konzernchef Herbert Hainer der Adidas-Gruppe einen "glänzenden Start". Die erstmalige Konsolidierung der Adidas-Tocher Reebok trug entscheidend dazu bei, dass der Umsatz im ersten Quartal des laufenden Jahres um 47 Prozent auf 2,459 Milliarden Euro steigen konnte. Der US-Konkurrent Reebok war erst im Januar für 3,2 Milliarden Euro von Adidas übernommen worden. Der Überschuss stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 37 Prozent auf 144 Millionen Euro.
Erheblich profitiert hat Europas größter Sportartikelhersteller von der guten Nachfrage nach Produkten zur Fußball-Weltmeisterschaft. Die Umsatzerwartung allein in der Fußballsparte beträgt mehr als 1,2 Milliarden Euro. Originalton Hainer: "Wir sind für die Fußball-Weltmeisterschaft gut aufgestellt".
Die Frankfurter Börse honorierte die gute Bilanz, die Adidas-Aktie legte zum Handelsstart um 1,37 Prozent auf 169,70 Euro zu und setzte sich damit an die Dax-Spitze.

http://www.zeit.de

Donnerstag, Mai 04, 2006

Deutsche Bank mit Rekordergebnis

Die Deutsche Bank bleibt Branchenprimus. Die gestern veröffentlichten Zahlen weisen das erste Quartal 2006 als das erfolgreichste Quartal der Firmengeschichte aus. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Gewinn vor Steuern um 46 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro, nach Steuern stieg er um 55 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Erträge erhöhten sich um 21 Prozent auf fast 8 Milliarden Euro, davon entfielen 71 Prozent auf das Investmentbanking.
Vorstandschef Josef Ackermann: "Wir profitierten in vollem Umfang von unserer starken Marktstellung, unserem integrierten Geschäftsmodell und unseren gezielten Investitionen in Wachstumsbereichen". Es sind also vor allem die boomenden Kapitalmärkte und ein starkes Privatkundengeschäft, die die Gewinne sprudeln ließen.
Die Deutsche Bank will den Erfolgskurs nun durch milliardenschwere Zukäufe halten. Ackermann denkt dabei in erster Linie an das Privatkundengeschäft. Das Investitionsvolumen könnte zwischen einer und fünf Milliarden Euro liegen.

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